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News

Downloadbereich für Robotik-Unterrichts-material eingerichtet!

WRO 2015

Unser Team "Ägeritalers" erreicht an der WRO in Aarburg den hervorragenden 3. Rang und gewinnt zudem noch den Robot Design Award 2015!

Solargraphie

Das zweite von vier Bildern des Projektes SOLAR-GRAPHIE ist da! Die extreme Langzeit-belichtung zeigt wunderschön die sich ändernde "Bahn" der Sonne am Himmel.

 

Hour of Code

Jeder kann Programmieren lernen! Mit Hour of Code erwirbst du in wenigen Stunden die wichtigsten Grundlagen des Programmierens. Werde Erfinder, Designer und Entwickler einer eigenen Software oder App!

 

EV3

Seit Ende Juni steht der neue Mindstorms EV3 im Projekt Roberta zur Verfügung!

WRO Aarburg 2015

Vorentscheid für die World Robot Olympiad – Robotik-Team der Denkschule erreicht den ausgezeichneten dritten Rang!

 

Am Samstag, 30. Mai 2015, fand in Aarburg mit der WRO ein spannender und herausfordernder Robotikwettbewerb für Kinder und Jugendliche statt. In der Kategorie „Junior High School“ für 13- bis 15-jährige Jugendliche trat erstmals auch ein Team von fünf Sechstklässlern aus Oberägeri an – und erreichte auf Anhieb den hervorragenden 3. Rang! Zudem durften die 5 Schüler auch den Robot Design Award 2015 für den innovativsten Roboter entgegennehmen. Ein Spitzenresultat!

Der Robot Design Award ging an die ÄgeritalersDer Robot Design Award ging an die Ägeritalers

Die WRO ist ein weltweiter Wettbewerb für technikbegeisterte Jugendliche. Dieser Wettbewerb kombiniert sportlichen Nervenkitzel mit einer schulischen Herausforderung! Jugendliche designen und bauen einen LEGO MINDSTORMS Roboter, programmieren ihn und starten mit ihm in einem spannenden Wettkampf gegen andere Teams. Der Entscheid, an den nationalen Vorausscheidungen der World Robot Olympiad teilzunehmen, fiel bereits im vergangen Dezember, kurz nach einem zweiwöchigen Robotik-Projekt an der Schule Oberägeri. Fünf Knaben aus der Klasse 6b nahmen die Herausforderung an und bereiteten sich während der vergangenen Monate intensiv auf die anspruchsvollen Wettbewerbsaufgaben vor. Zweimal wöchentlich trafen sich die fünf Jung-Robotiker jeweils um 7:00 Uhr morgens im Schulhaus, um unter der Leitung ihres Klassenlehrers an ihrem Roboter zu tüfteln. Zusätzlich investierten die Jugendlichen zahllose Stunden ihrer Freizeit in die Entwicklung der selbstgeschriebenen Software. Dabei stand ihnen mit einem Informatiker und Vater ein erfahrener Berater zur Seite.

Die Aufgaben forderten jeden bis zum letzten – doch Aufgeben war keine Option!

Die Aufgaben werden vom internationalen WRO-Komitee herausgegeben und sind auf der ganzen Welt identisch. Die Roboter der Teams sollten dieses Jahr farbige Würfel auf einem Koordinatennetz finden, aufsammeln und zur Basis zurückbringen. Dabei mussten die Roboter in einer vorgegebenen Reihenfolge vorgehen und „falsche“ Würfel umgehen. Diese Aufgabe mit einem LEGO-Roboter in die Praxis umzusetzen, verlangte von den Teilnehmern eine systematische Vorgehensweise und die Fähigkeit, die Problemstellung zu analysieren und zu mathematisieren, um schliesslich mit selbst entwickelten, komplexen Algorithmen eine sorgfältig strukturierte Software zu designen. Für den Erfolg am Wettbewerb war das optimale Zusammenspiel zwischen der Mechanik des Roboters und den Parametern der Software entscheidend. Fehlerquellen gab es zuhauf und für jedes gelöste Problem tauchten zwei neue auf. Die Jugendlichen mussten zahlreiche Rückschläge hinnehmen und sich nach jedem Tiefpunkt wieder neu motivieren. Am Wettbewerbstag selbst mussten die Teilnehmer ohne die Hilfe ihres Coaches alle Schwierigkeiten meistern und auf auftretende Probleme aller Art reagieren. Vieles klappte im entscheidenden Moment nicht wie geplant. Improvisationstalent und Nervenstärke waren gefragt! Am Ende fehlten gerade einmal 5 Punkte für die Finalteilnahme. Trotzdem hat das Team aus Oberägeri alle Erwartungen bei weitem übertroffen! Und ohne gute Teamarbeit wäre dies nicht zu schaffen gewesen!

Was nehmen die Teilnehmer aus alledem mit?

Im Vordergrund stand der persönliche Erfahrungsgewinn jedes Teilnehmers. Die Jugendlichen gewannen tiefe Einblicke in die Robotik, das Software-Design und die Wissenschaften, die hinter all dem stecken. Mathematik wurde für die Schüler real und sichtbar, Technik begreifbar und Informatik erlebbar. Die Schüler haben Durchhaltewillen gezeigt und mit diesem Projekt mehr gelernt, als im Schulunterricht im selben Zeitraum jemals möglich gewesen wäre.

Der 3. Rang aus elf Teams ist eine beachtliche Leistung, wenn man bedenkt, dass die fünf Jugendlichen als jüngste der Kategorie und ohne Erfahrungswerte antreten mussten. Zudem geht mit dem Robot Design Award ein ganz besonderer Preis an die Oberägerer. Dieser wird für Innovation, technische Eleganz und praktische Vielseitigkeit des Roboters verliehen. Ein Beleg für die ausserordentliche Kreativität der jungen Nachwuchs-Robotiker!

Mit diesen reichen Erfahrungen aus der ersten Teilnahme hätte das Team die besten Voraussetzungen an der kommenden WRO den Sprung an die internationalen Wettkämpfe zu schaffen!

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